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Der Seitensprung

Der Seitensprung ist eine kurze sexuelle Beziehung, die man mit einem anderen als dem festen Partner eingeht. Man bezeichnet ihn auch als Affäre, Fremdgehen oder außereheliches Verhältnis. In manchen Kulturen ist er gesellschaftlich anerkannt wie z. B. Konkubinat oder als Zeugungshilfe, in anderen wird der Seitensprung gesellschaftlich sanktioniert oder bestraft. Unterschiede bestehen auch zwischen den Geschlechtern, z. B. einem Mann ist gestattet, Affären zu haben, aber bei Frauen wird der Seitensprung bestraft. In unseren Breitengraden ist das Fremdgehen Hauptgrund für das Beenden einer Beziehung. Das Geschlecht spielt hierbei keine Rolle. Die Ursachen für den Seitensprung sind vielfältig und selbst die Wissenschaft hat noch keine eindeutige Antwort gefunden. Neuste Untersuchungen lassen darauf schließen, dass sich Mann und Frau in dieser Beziehung gleich verhalten und Frauen sogar häufiger fremdgehen, als bisher angenommen. Es ist zu beobachten, dass die Männer von promisken Frauen mehr und qualitativ bessere Spermien bilden. Wenn man Seitenspringer nach ihren Motiven selbst befragt, so nennen sie häufig folgendes:

  • um der Langeweile oder dem Dauerstreit in der Partnerschaft zu entfliehen
  • weil der/die eigene Partner/in nicht die gleichen sexuellen Vorlieben hat
  • aufgrund von Krankheit des/der eigenen Partner/in, sodass die Partnerschaft ohne Sexualität geführt wird.
  • aufgrund von Sexsucht

Ohne Folgen bleibt ein Seitensprung nicht. Beim Seitenspringer entwickelt sich z. B. ein schlechtes Gewissen oder eine ständigen Angst, die Affäre könnte öffentlich werden. Wenn der Betrogene vom Fremdgehen erfährt, entstehen Wut, Enttäuschung und führt zu Misstrauen zwischen den Partnern.

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