In dem Browsergame Zoomumba schlüpft man in die Rolle eines Zoo-Direktors und muss viele Herausforderungen erfüllen. Dazu gehören z.B. die Getsaltung des Zoogeländes, die Verpflegung der Tiere und auch die Zufriedenstellung von Besuchern. Als erstes muss man im Shop Gehege kaufen um danach Tiere dort drin zu platzieren. Wenn man Männchen und Weibchen – einer Rasse – zusammenbringt, dann kann es schnell passieren, dass Nachwuchs erwartet wird. Besonders wichtig ist eine gute Versorgung der Tiere, in ZooMumba kann man sie versorgen, mit ihnen spielen und auch das Fell kann man pflegen. Im Shop findet man allerlei was die Tiere so brauchen – Futter und Wasser z.B. oder auch Mülleimer und Gehwege. Zu den verfügbaren Tieren gehören z.B. Pinguine, Bison, Hasen, Fledermäuse, Erdmännchen aber auch Gorillas.
Die Grafik ist bei diesem Onlinegame sehr liebevoll und schön gestaltet. Die Tiergeräusche sind süß und doch amüsant und das Spiel wird durch kleine Emotionsgesicher der Tiere aufgewertet. Kleine Animationen wie Pinguine welche eine Rutsche hinunterrutschen werten das Spiel ebenfalls auf. Der große Vorteil dieses Games ist, dass die Grafik so liebevoll fürs Detail gestaltet ist, dass einem gar nicht auffällt, dass es doch ein kostenloses Browsergame ist. Allem in allem ist Zoomumba ein gelungenes Spiel, welches nie Langweilig wird.
Das Browserspiel ist im Großen und Ganzen kostenfrei. Zusatzleistungen können durch den Erwerb von Coins freigeschaltet werden. Dies ist grundsätzlich freiwillig und muss auch als Handlung vollzogen werden. Man kauft nicht aus Versehen Coins. Als Gartenzwerg fängt man im Wurtzelimperium klein an und legt sich ein eigenen Garten an. Der Spielverlauf stellt das Wirtschaftssystem nach. So kann man lernen, wirtschaftlich zu arbeiten und zu handeln, um die nächste Stufe in der Gartenzwerg-Hierachie zu erreichen. Zu Beginn erscheint es dann schon wichtig, welche Saat man auswählt, um später eine gute Ernte zu erzielen, die auf dem virtuellen Markt angeboten wird oder per Verträge weiterverkauft wird. Auch das soziale Miteinander wird geübt. Denn wenn ein Zwerg den anderen ärgert, kann es passieren, dass dieser ihm einen Maulwurf in den Garten schickt. Für einen Gärtner immer ein kleines Unglück. Also nett und freundlich sein, es zahlt sich aus. Hilfreiche Tipps können sich aus dem Forum geholt werden. Innerhalb des Browserspiels können Wurzelimperum-Teilnehmer sich Nachrichten übermitteln, aber nicht ausserhalb des Spiels.
Nicht volljährige Spieler müssen vor Freischaltung des Accounts die Zustimmung der Erziehungsberechtigten vorlegen. Auch junge Gärtner können so etwas über Handel und Wirtschaft, Soziale Komponenten und Internetnutzung lernen und erfahren, dass nicht immer alles so läuft wie es gewünscht wird. Denn baut man das falsche Gemüse an, hat man es schwer es loszuwerden. Vergreift man sich im Ton, kann sich das schnell rächen. Dennoch sollten Erziehungsberechtigte auch in diesem Internetspiel ein Auge darauf haben, was und mit wem sich da abspielt.